Pilgerweg des Hl. Maximilian Kolbe – Ein neuer Weg der Erinnerung, des Friedens und gegen das Vergessen

Do, 01.07.2027
Pilgerweg des Hl. Maximilian Kolbe – Ein neuer Weg der Erinnerung, des Friedens und gegen das Vergessen Ein Projekt des Vereins
„Pilgern für den Frieden“

Pilgerweg des Hl. Maximilian Kolbe – Ein neuer Weg der Erinnerung, des Friedens und gegen das Vergessen

Der geplante Pilgerweg zu Ehren des Heiligen Maximilian Kolbe wird rund 400 Kilometer umfassen. Er führt vom Ort seines Wirkens – dem Kloster Niepokalanów– bis zu seinem Sterbeort im Konzentrationslager Auschwitz. Dieser Weg verbindet die Orte seines Lebens, seiner Hingabe und seines letzten Opfers.
Er soll ein Weg gegen das Vergessen werden: ein sichtbares Zeichen dafür, dass Menschlichkeit, Mut und Opferbereitschaft selbst in Zeiten tiefster Finsternis bestehen können. Ein Weg, der die Erinnerung wachhält und die Verantwortung für Frieden und Mitmenschlichkeit in unsere Gegenwart trägt.
Ich möchte diesen Pilgerweg erschließen und suche Menschen, die sich von Kolbes Botschaft berühren lassen und gemeinsam mit mir diesen besonderen Weg entwickeln möchten – einen Weg, der nicht nur geografisch verbindet, sondern auch innerlich bewegt.
Mitgehen. Mitgestalten. Mittragen.
Für die Erschließung des Pilgerweges suche ich engagierte Mitstreiterinnen und Mitstreiter:
• Menschen, die Freude daran haben, die Route zu erkunden und spirituelle Orte sichtbar zu machen.
• Menschen, die Kolbes Botschaft in unsere Zeit tragen möchten.
• Menschen, die sich für Frieden, Erinnerung und Gemeinschaft einsetzen wollen.
Ob wandernd, organisatorisch, kreativ oder spirituell – jeder Beitrag ist wertvoll.
Unterstützung für die Verwirklichung
Damit der Pilgerweg entstehen kann – mit Wegmarken, Materialien, Dokumentation und den nötigen Genehmigungen – bin ich auf finanzielle Unterstützung angewiesen.
Spenden können auf folgendes Konto überwiesen werden:
IBAN: DE04 5001 0517 5422 5773 49 Verwendungszweck: Maximilian Kolbe
Nur mit diesem Verwendungszweck kann die Spende korrekt zugeordnet werden.
Ein Weg, der Hoffnung trägt
Der Pilgerweg des Hl. Maximilian Kolbe soll ein Ort werden, an dem Menschen Kraft schöpfen, sich erinnern, miteinander ins Gespräch kommen und Frieden weitertragen. Ein Weg, der nicht mir gehört, sondern allen, die ihn gehen – und allen, die ihn mit ermöglichen.
Wenn Sie Fragen haben oder Interesse an einer Mitwirkung besteht, können Sie mich jederzeit erreichen:
E-Mail: info@pilgern-für-den-frieden.de
E-Mail: nicki1950@t-online.de
Telefon: 0170 9056307


Ein Tag in Auschwitz – und ein Auftrag, der bis heute trägt
Von Franz Josef Nickeleit

Christi Himmelfahrt 1988 war ein sonniger Maitag. Für mich wurde er zu einem Wendepunkt. Am 12. Mai 1988, damals 38 Jahre alt, stand ich im Konzentrationslager Auschwitz – an jenem Ort, der wie kaum ein anderer für die Abgründe menschlicher Gewalt steht. Ich ging durch die Baracken, sah die Spuren der Vernichtung, die zurückgelassenen Gegenstände, die Fotos, die Namen. Doch ein Raum hat sich unauslöschlich in mein Leben eingeschrieben: die Todeszelle von Maximilian Kolbe.

Kolbe, ein polnischer Franziskaner, hatte sich 1941 freiwillig gemeldet, um anstelle eines Familienvaters zu sterben. Sein Opfer ist eines der eindrücklichsten Zeichen menschlicher Hingabe inmitten der Finsternis. Als ich die kleine, karge Zelle betrat, spürte ich eine Stille, die schwerer war als jedes Wort. Es war, als ob dieser Raum selbst atmete – ein Echo von Leid, Mut und Menschlichkeit.
Diese Zelle hat mich seitdem begleitet. Nicht als Albtraum, sondern als Mahnung. In den Jahren danach tauchte sie immer wieder in meinen Träumen auf. Nicht bedrohlich, sondern erinnernd. Sie wurde zu einem inneren Bild, das mich daran erinnert, dass Frieden kein Zustand ist, der einfach „da“ ist. Frieden entsteht, wenn Menschen Verantwortung übernehmen – im Kleinen wie im Großen.
Heute, fast vier Jahrzehnte später, bin ich 76 Jahre alt. Vieles hat sich verändert, doch die Zelle von Kolbe ist geblieben. Sie ist zu einem Kompass geworden. Sie hat mich ermutigt, Pilgerwege zu gestalten, (siehe www.pilgern-fuer-den-frieden.de) Gedenkprojekte zu initiieren, Schulen einzubinden, Gemeinden zu verbinden und Menschen für Frieden und Menschlichkeit zu sensibilisieren.
Ein neuer Pilgerweg entsteht – gemeinsam mit polnischen christlichen Initiativen
Aus dieser inneren Verpflichtung heraus entsteht nun ein neues Projekt: Gemeinsam mit polnischen christlichen Initiativen werde ich einen Pilgerweg des hl. Maximilian Kolbe erschließen. Dieser Weg soll die wichtigsten Orte seines Lebens miteinander verbinden – Orte, die seine Spiritualität, seine Menschlichkeit und sein Vermächtnis geprägt haben.
Die geplante Route führt:
• vom Kloster, in dem Kolbe wirkte,
• über seinen Geburtsort,
• seinen Ort der Kindheit,
• weiter nach Tschenstochau, dem geistlichen Herz Polens,
• nach Krakau,
• und schließlich zum Sterbeort Auschwitz.
Die gesamte Strecke umfasst rund 400 Kilometer – eine Distanz, die sowohl körperlich gut machbar als auch spirituell tief ist. Sie verbindet Orte des Glaubens, der Geschichte und der Erinnerung zu einem Weg, der Menschen aus verschiedenen Ländern zusammenführen soll.
Der Pilgerweg sollte bis Juli 2027 vollständig erschlossen sein. Dann wird er zum ersten Mal offiziell begangen – mit einer Gruppe von 10 Pilgerinnen und Pilgern, die diesen Weg als Zeichen der Erinnerung und des Friedens gehen werden.
Im Juli und August dieses Jahres werde ich selbst auf Teilen dieses Weges unterwegs sein. Am 14. August, dem Todestag von Maximilian Kolbe, werde ich in Auschwitz sein – an jenem Ort, der mich seit 1988 begleitet und der nun zum Ausgangspunkt eines internationalen Friedensimpulses wird.
Warum ich um Unterstützung bitte
Um diesen Pilgerweg zu realisieren – mit Recherche, Reisen, Dokumentation, Begegnungen und der späteren öffentlichen Aufbereitung – entstehen Kosten, die ich privat nicht vollständig tragen kann. Darum bitte ich um Spenden, damit dieses Friedensprojekt wachsen und Menschen erreichen kann.
Pilgerweg des hl. Maximilian Kolbe – Unterstützung erbeten
Gemeinsam mit polnischen christlichen Initiativen entsteht ein neuer Pilgerweg, der die wichtigsten Orte im Leben von Maximilian Kolbe verbindet: sein Kloster, sein Geburtsort, seine Kindheitsorte, Tschenstochau, Krakau und Auschwitz. Die Gesamtstrecke beträgt rund 400 km. Die erste offizielle Pilgergruppe wird im Juli 2027 mit 10 Personen starten.
Ihre Spende hilft bei: – Recherche und Dokumentation – Reisen und Begegnungen vor Ort – Übersetzungen und Abstimmungen mit Partnern – Öffentlichkeitsarbeit und späterer Aufbereitung des Pilgerweges
Spendenkonto: IBAN DE04 5001 0571 5422 5773 49
Kontakt: www.pilgern-fuer-den-frieden.de
Ein Auftrag, der bleibt
Mein Anliegen ist klar: Damit solche Opferbereitschaft nicht mehr notwendig wird. Damit Menschen nicht sterben müssen, um andere zu retten. Damit wir lernen, Konflikte zu lösen, bevor sie zu Gewalt werden. Damit wir die Würde jedes Menschen schützen.
Auschwitz ist ein Ort des Schreckens. Doch die Zelle von Maximilian Kolbe zeigt, dass selbst im dunkelsten Raum ein Licht brennen kann. Dieses Licht weiterzutragen – das ist der Auftrag, den ich aus diesem Tag im Mai 1988 mitgenommen habe.
Frieden entsteht nicht von selbst. Frieden entsteht, wenn wir ihn leben.
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